Satsang-Schweiz

"Im Zentrum steht Bewusst-Sein"



ÜBER NISHKÀMA /
VIDEOS + TEXTE


ÜBER NISHKÀMA

Zur Person Nishkàma Renat Kunz
Coach Bewusstseins Trainerin
Geboren ist sie im Jahr 1963 in Winterthur in der Schweiz.
Nishkàma erlebte im 1993 eine Öffnung oder ein Erwachen in das unpersönliche Sein. Da sie aber nicht wusste, was mit ihr geschehen war, fing für sie, die damals noch unbewusste Suche nach: «WER BIN ICH?» an. Das Erforschen liess die Frau viele Erfahrungen in esoterischen und spirituellen Bereichen erleben. Im Jahr 2009 begegnete sie einem Meister aus Deutschland. In einem Satsang erlebte Nishkàma dann im August 2011 nochmals ein befreiendes, erkennendes und  tief-greifendes, damals dann bewusstes Erwachen oder erkennen der wahren Natur.
Danach wurde Nishkàma nach Indien zu dem Weisen Ramana Maharishi, den sie sofort, als ihren Meister er-kannte, und an den Berg Arunachala in Tiruvannamalai geführt. Ab dieser Zeit erlebte sie viele, ihr damals noch unbekannte, weitere Stadien der Auflösung (verschiedener Erfahrungen mit Samadhi und Ekstase).
Doch die Suche nach der Selbst- oder Gottesverwirklichung liess sie nicht zur Ruhe kommen. Nishkàma wurde sich des reinen Bewusstseins das alles durchdringt noch deutlicher gewahr und sie erkannte; dass alles nur ein unpersönliches Geschehen ist.
Es folgten weitere Jahre der Loslösung von Überlagerungen (Vasanas), bis im Mai 2019 sich die Kundalini Energie dann in ihrem vollen Potential, in das unpersönliche SEIN entfaltete. Im Mai 2021 erlebte sie noch ein eindrückliches «Todeserlebnis" in dem sie erkennen durfte, dass die Gedanken-stille bei dem letzten Atemzug von der grössten Wichtigkeit des Lebens ist und nur so die absolute Verschmelzung mit der Existenz geschehen kann. Gnade ist es, wenn dem Menschen das zu Lebzeiten schon geschieht.
Nishkàma ist Mutter eines erwachsenen Sohnes, zweifache Grossmutter und begleitet Menschen, in ihren Transformationsprozessen auf verschiedene Arten und Ebenen.
Seit bald 13 Jahren ist Nishkàma in der Begegnung mit Suchenden, nach der Wahrheit oder der Befreiung unterwegs. Sei es im Satsang, bei Körperarbeit oder in der Stille. In der Gruppe- oder in der Einzelbegegnung. Ihr unkompliziertes Naturell lässt die Zusammentreffen auf Augenhöhe und klärend geschehen. Manche Menschen die der Frau begegnen erzählen; «dass sie Transformation und Kundalini Vibrationen in sich selber erleben, dass sie stiller werden und dass sie feststellten das weniger Denken geschehe. Und manche erkennen ihr wahres Sein in Öffnungen (Erwachen) die in der Begegnung geschehen können (so es sein darf).
"Wenn der Mensch mit allen und jedem auf Augenhöhe zu sein vermag, mit sich, allem und jedem in Frieden sein kann, keine Erwartungen von Anderen mehr erfüllt oder hat, sich alle Wünsche ver-wirklicht oder aufgelöst haben, dann erkennt er; wer er in Wahrhaftigkeit ist."
Zu finden ist Nishkàma über diese Webseite: www.satsang-schweiz.ch

Viele Videos findest du auch auf der Seite von:
 https://www.jetzt-tv.net/index.php?id=nishkama
www.youtube.com/channel/UC9kiIdU4Y2FzJEVLdcb0gCg

Ihre Angebote sind sehr vielseitig, seien es Einzelgespräche, Körperarbeit oder Workshops sowie Retreats. Wöchentlich finden mehrere Angebote von Stille und Satsang, Online über Zoom statt. Es gibt auch Zusammentreffen für Satsang in Winterthur, oder dort wo Nishkàma als Sprecherin eingeladen wird. Sie kommt auch gerne, wenn jemand Satsang organisiert nach Deutschland wenn es ihr möglich ist.


VIDEOS UND TEXTE 

 

"Wenn du der Stimme in deinem Herzen folgst, erkennst du früher oder später; dass diese Stimme deiner wahren Natur entspricht. "Erleuchtung" oder "Erwachen" kommt nicht irgendwo her geflogen. Du erkennst einfach nur, dass du DAS schon immer warst und dass es keine Person gibt, die erwachen oder erleuchtet werden kann."                                                                                 Nishkàma 

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 VIDEOS

findest du unter den untenstehenden Links:

Viele Videos findest du auf dem Kanal von Nishkàma: 
YouTube Kanal von Nishkàma Mà Renate Kunz

Videos auf Jetzt-tv.net:

Live-Chat-Satsang mit Nishkàma von April 2024 herzlichen Dank dafür (Jetzt-TV, NIshkàma Zoom14).
Aus dem Inhalt: Den Weg gehen wir alleine, aber nicht jeder kann sich selber am eigenem Schopf aus dem Sumpf ziehen. Der Same ist in jeden gesetzt, wie schnell und ob er anfängt zu wachsen und auf welchen Grund, das ist individuell verschieden, aber die Möglichkeit besteht, wenn dieser Wunsch da ist nach Befreiung. Was ist überhaupt diese Befreiung? Was ist, wenn der destruktive, abwertende, bewertende Mind nicht mehr ist, was ist dann? Was ist, wenn es plötzlich still wird, das Denken weniger wird? …Es vertieft sich immer noch mehr, und auch bei Nishkàma ist ein ständiges Zusehen im Leben, wie es sich noch verändert. Themen u.a.: einen Meister haben oder keinen, Ängste vor Operationen, Esoterik, Siddhis, Auren sehen können und wer sie sieht? Einsamkeit fühlen.
Zu Nishkàmas Homepage: https://www.satsang-schweiz.ch/
Zu Nishkàmas Unterseite bei Jetzt-TV mit vielen Videos von ihr:
https://www.jetzt-tv.net/index.php?id...



https://www.youtube.com/watch?v=UaN1QmZlhOo

Video von One Spirit Freudenstadt 8.23

Nishkàma: Sei dir dessen bewusst, dass alles ein unpersönliches Geschehen ist


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Videos von meinem YouTube Kanal: www.youtube.com/channel/UC9kiIdU4Y2FzJEVLdcb0gCg




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TEXTE + AUTOBIOGRAPHIE

Geschichten die das Leben schrieb​​​​​​​
aus dem SEIN und den eigenen Erfahrungen entstanden und niedergeschrieben von Nishkàma


Eine Geschichte zum Thema Guru
Der Meister (Guru) und die Satsang Besucher

Eine Geschichte dazu: Es war einmal ein Meister, die Menschen nannten ihn einfach Babu, er war ein authentischer und wahrhaftiger Lehrer. Babu oder auch Babuji wie ihn einige nannten, lebte bescheiden und achtsam und begegnete den Menschen in Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Dieser Mann hatte viele Jahre gebraucht bis er sich vollständig erkannt hatte und das durchgehen der Kundalini Energie über das Scheitel-Chakra (Sahasranamam), ihm noch die letzten Neigungen (Vasanas), aufgelösst hatte. Babu durchlebte viele Stationen im Leben in denen er nicht wusste wie ihm geschah und er durchlebte viele Gegebenheiten von Meditations-zuständen wie Samadhi aller Art und Ektasen. Er selber hatte keinen Meister. Er konnte schon als junger Mann seiner inneren Stimme folgen und vertraute ihr auch in diesen aussergewöhnlichen Situationen, die er durchmachen durfte und oft auch musste. Das Leben hatte ihn vieles gelernt, vor allem aber hat er erkannt, dass es nichts Persönliches gibt und alles ein Geschehen ist weil es eben geschieht und er sich ganz sicher war, dass Keiner anders konnte als es durch die Form (Körper/geist System) geschah. Babu hatte schon lange bevor er verwirklicht war aufgehört die Dinge zu hinterfragen weil ihm bewusst war, dass es auf die meisten Fragen gar keine Antwort gab und auch keiner bedurfte. Das Leben, so erfuhr er es, erlebte sich von Moment zu Moment und ohne dass sich da jemand (der Mind) einzumischen brauchte. Im Gegenteil dieser *Verstand (Mind), mit seiner eigenen Dynamik, so hatte er ja früher selber erlebt und wusste aus eigener Erfahrung, ist das grösste Elend, was einem Menschen überhaupt passieren konnte. *Anmerkung: es ist das Phantasiedenken hier gemeint, was der Verstand benutzt um den Menschen die Idee von einer eigenständigen Person zu geben. Dadurch im System Unruhe stiftet, von Leid und Freud, also nur aus der Vergangenheit agiert, damit der Mensch sich nicht in der Identifikationslosigkeit erkennen kann.)
Und wenn dieser Verstand schon in Kinderjahren kontrollieren musste, braucht es in Sachen Befreiung zuerst einmal eine Geistesschulung damit das Denken an Kraft verlieren kann. Wie auch immer, diesem Meister wurde nichts geschenkt er ging den langen Weg bis hin in das Immerwährende JETZT bis zum Schluss mehr oder minder alleine. Nun konnte er gar nicht mehr anders als, dass ihm Menschen begegneten, die nach der Wahrheit oder der Befreiung suchten. Sie wollten was er erfuhr, auch erfahren, obwohl sie ja keine Ahnung davon hatten, was es eigentlich hiess befreit zu sein. Sie sahen ja nur diesen, bescheidenen, zufriedenen, stillen, immer zu einer Antwort bereiten Menschen, der mit jedem Lebewesen würdevoll und einen zuvorkommenden Umgang pflegte.
Der Guru wusste aber sehr wohl, dass von diesen Besuchern nur ganz wenige die Ernsthaftigkeit nach Befreiung in sich trugen und auch den Mut, sich selber voll und ganz aufzugeben, hatten. Das heisst das EGO oder das kleine ich nicht mehr zu bedienen, bis es vollständig stirbt. Er hatte ja aus eigener Erfahrung erlebt wie es war als er sich nirgendswo mehr fand, es ihn immer mehr von Leben zurückzog, wie es ihn den «alltäglichen» Menschen und dem weltlichen entfernte, wie es ihm die Worte nahm, wenn es um weltliche dualistische Angelegenheiten ging. Wie es ihm die altgewohnten Handlungen wegnahm und er alt Bekanntes nicht mehr leben konnte. Das Leben lernte ihn, sich mit dem Körper zu arrangieren, Babu gab dem Körper zu essen, und schlaf und wusste das ihm dieser als Gefährt dient um die identifikationslose Erfahrung bis zum körperlichen Ende zu erleben. Die Sinne wie; sehen, hören, tasten, schmecken und riechen hatten keine Anhaftung mehr an das gesehene, gehörte, gefühlte, gegessene oder gerochene. Es gab schon lange keine Geschichten mehr in ihm. Diese empfindsamen Instrumente wie die Augen, die Ohren usw. halfen das Leben zu leben, waren hundert Prozent aktiv aber der Mind machte keine Geschichten mehr damit. Ein Beispiel: Mit dem Geruch von Parfum, wie es seine Mutter vor Jahren benutzt hatte, machte der Mind keine Verknüpfungen mehr und liess den Meister nicht mehr in alte Geschichten treiben. Oder das alte Musikstück, das im Radio erklang löste keine Erinnerung mehr in ihm aus.
Der Meister erlebte das Leben in Übereinstimmung immer gerade mit dem was war, es war einfach nichts mehr da was ihn in Unstimmigkeit oder Unruhe bringen konnte, was aber nicht hiess, dass Babu sich alles gefallen lies. Er konnte sich ganz gut abgrenzen, wenn das nötig war. Er nahm zwar am Leben teil mit dem was sich durch ihn Ausdruck verschaffe aber eigene Interessen gab es in dem Sinne nicht mehr. Babuji hatte einen Zugang zum göttlichen und er wusste das der Vater und er ein waren. Er sprach in den Begegnungen ja nach seinem Gegenüber vom Göttlichen oder wenn jemand da keinen Zugang hatte vom Nondualen also ohne Stützen. Babu selber hatte beides durchlebt, darum konnte er die Menschen immer da abholen wo sie gerade standen.
Dem Meister waren alle Menschen willkommen, denn er wusste, dass er nur als Werkzeug von der Schöpfung zur Verfügung gestellt wurde und er nicht anders konnte als immer wieder aufs Neue und das ohne müde zu werden, den nach Freiheitsuchenden zu begegnen

Der muslimische Mann, Ali der Allah verwarf

Ab und zu kam ein junger Student zu Nishkàma, um mit ihr über Befreiung und anderes zu sprechen. Der Mann wurde nach dem Koran und sehr gläubig aufgezogen, er hatte von klein auf Allah und das Gebet als seinen Zugang zum Göttlichen. Eines Tages kam es wieder einmal zu einer Begegnung, der junge Mann viel, so wie er erzählte, immer mehr in depressive Zustände. Im Gespräch stellte sich heraus, dass er sehr an Advaita Vedanta (Advaita = nicht Zweiheit) Vedanta = das Ende der Veden, die Vollendung des Wissens) oder der Non Dualität interessiert war. Er habe viele Bücher von Weisen oder Befreiten gelesen unter anderem Bücher von Nisargatatta Maharaj. Das freut Nishkàma, da sie diesen Meister sehr wertschätze und auch einige Zeit sich mit ihm befasst hatte. Aber was war nun das Problem der depressiven Verstimmung, wollte die Frau wissen? Ali sagte er komme einfach nicht klar, seit er diese Bücher gelesen habe glaubte er, dass es Allah ja gar nicht gäbe und er hätte ihn deswegen verworfen. Seine ganze erzogene Tradition nichtig gemacht und sich verboten an einen Allah zu glauben und natürlich hörte er auch auf zu beten. Er hatte keine Menschen mit denen er sich hätte austauschen können, da die Leute im Studium an ganz anderen Dingen interessiert waren, als mit dem, womit Ali sich beschäftigte. Nämlich Fragen über Befreiung und Selbst-Realisation.
Im Gespräch war Nishkàma schnell klar, dass dieser Jüngling seine Stütze (Allah) vom Kopf her verworfen hatte und es ihm dadurch immer schlechter ging. Er schwamm im unendlichen Sein hilflos, ja haltlos herum. Das war der Grund seines Elends. Im Gespräch fragte Nishkàma ihn, wie es sich anfühlen würde das Göttliche wieder zuzulassen. Es war einen Moment ganz Still im Raum, Ali spürte wohl hinein wie es ihm mit dieser Vorstellung ginge, die Weise beobachtete still und aufmerksam, was vor sich ging und bemerkte, dass sich im System von Ali etwas merklich veränderte. Das Gesicht des Mannes wurde weicher und ein sanftes lächeln zeigte sich darauf, er hob langsam den Kopf sah seinem Gegenüber in die Augen und fing an zu lachen. Er lachte und lachte und auch Nishkàma stimmte in sein lachen mit ein. Es ging eine Weile bis es wieder still wurde und der Mann mit freudigen und geklärten Augen sprach: «Ich habe meinen einzigen Halt über Bord geworfen, weil ich den Büchern geglaubt habe und nicht mir selber. Was bin ich doch für ein. «Stopp» sagte Nishkàma «sei still, «sprich nicht schlecht über dich, sei froh, dass du nun weisst warum es dir immer schlechter ergangen ist.
Das Fazit aus deiner Erfahrung: Verwirf nie etwas das dir einen Halt gibt, nur weil andere etwas von ihren Erfahrungen mitteilen. Prüfe immer wieder aufs Neue was gut für dich ist und wenn du auch bis ans Lebensende einen Allah als Stütze hast, was ist falsch daran? Natürlich nichts. Du lernst über diese göttliche Stütze auch Hingabe und Demut. Solltest du die Erfahrung ohne Stütze doch einmal noch machen, so ist es ein Geschehen das passiert und nicht weil dein Kopf seine Gedanken im Spiel hat.»
So ging er Junge dann alsbald, zufrieden seines Weges. Einige  Monate später erhielt Nishkàma ein Foto über WhatsApp von Ali, es war ein Bild mit John Butler und ihm aus England. Er sei einige Tage in einem Retreat bei John, stand dazu geschrieben. Nishkàma wusste nur, dass  John Butler das Göttliche und die Stille des Unpersönlichen in Person ist. So viel zu der passenden Geschichte von Ali. «Gibt es einen Gott?»




Hier eine Geschichte zum Thema Stille-Meditation und Sadhana über das Ich oder I
Ein Jüngling, namens Anand oder Ananda (was Glückseligkeit heisst), war wieder einmal auf dem Weg zu seiner Meisterin Dakinī Devi.
Eine weise Frau die auf einem Berg, in einem kleinen Häuschen, in der Natur lebte. Sie war da für Menschen, die nach der Wahrheit oder nach der Befreiung suchten. Andand hatte von der Devi gelernt wie man in Stille sitzt, er erinnert sich noch gut an die Anfangszeit, ihn der Zeit als ihm, vom vielen langen Sitzen, der ganze Körper schmerzte. An die Zeit wo ihn noch die vielen Gedanken drangsalierten und wo das Denken ihn immer wieder vom bewusst Sein wegtrieb.
Es war eine Zeit, in der Ananda oft dachte, er schaffe das niemals, dahin zu kommen wo ihn das Denken, so wie Devi ihm erklärte, nicht mehr mitreissen würde. Er konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass es jemals für ihn längere Zeit der Gedankenstille geben könnte.
Aber die Dakinī Devi, spornte ihn immer wieder aufs Neue an, weiter zu sitzen, egal was der Mind oder die Gedanken treiben würden. Sie forderte ihn auf, nicht müde zu werden und dass er nicht nachlassen solle, was auch immer geschehen würde. «Dranbleiben und sitzen so viel es geht», sprach sie so oft zu Anand, der konnte gar nicht anders als immer wieder still zu sitzen. Denn er war ein wahrhaftiger Sadhaka, ein Mensch mit einer, in sich tief angelegten, Ernsthaftigkeit. Also machte er einfach immer weiter. Mit der Zeit, konnte er immer längere Abschnitte von Gedankenstille, in sich wahrnehmen.
Er beobachtete was da war, mal geschah Denken und mal nicht. Während dem Sitzen kamen mit der Zeit, auch Zustände, in denen er gar nicht mehr wusste ob denken geschah oder nicht. Ananda fiel immer wieder in vertieftes Sein, so als wären da nicht mehr die Welle auf dem Ozean sondern nur noch die Stille in der Tiefe des Meeres. Bis er dann erneut wieder Wellen von Gedanken wahrnahm. Das Denken störte ihn immer weniger, bis er keine Reaktion auf Gedachtes, in sich mehr wahrnehmen konnte. Ihn also das Denken nicht mehr störte und er es auch nicht mehr weghaben wollte.
Ananda kam aber, seiner Ansicht nach, einfach nicht vom Fleck er wollte dieses Denken ausmerzen da es doch immer noch Phasen gab wo ihn die Mindgeschichten mitrissen. Deshalb ging, der junge Mann, dem anstrengenden Weg hoch zur Devi. Schon von weitem sah er seine Meisterin auf der Bank vor ihrem Häuschen sitzen, als er näherkam sah er, dass sie mit geschlossenen Augen dort in Meditation versenkt sass. Er wollte die Weise nicht stören und setzte sich still in ihre Nähe und zwar so, dass er sie gut sehen konnte, falls sie die Augen öffnen würde. So sass er da, hörte die Vögel zwitschern, der Bach der in der Nähe vom Haus durchfloss strömte leise säuselnd talwärts, und er nahm den weichen erdigen Boden unter sich war, auf den er sich im Lotussitz hingesetzt hat. Es ging nicht lange da wurden seine Gedanken ganz still und eine angenehme transformierende Energie durchströmte seinen ganzen Körper. Er konnte die Reinheit und die Liebe der Dakinī Devi gut in sich aufnehmen, denn auch er resonierte immer mehr mit der Reinheit und Liebe zu sich selber und dadurch auch zu anderen Lebewesen. So erfreute sich der junge Mann an der Präsenz des unendlichen Seins, dass hier die ganze Gegend, ausgelöst durch die Devi durchdrang, so wie auch ihn.
Plötzlich öffnete die Weise ihre Augen und sah auf Anand, der einem inneren Impuls gefolgt seine Augen auch öffnen musste. Der Augenkontakt löste, wie immer, bei Ananda eine leichte Unruhe aus, den er hatte grossen Respekt vor der Weisen. Dieser Blick war für ihn stehts so als würde das Göttliche durch die leuchtenden Augen der Devi direkt in seine Seele blicken. Was er schon rein genug für solch einen Blick? Das fragte sich Ananda des Öfteren im Stillen.
Der Darshan ging eine Weile, bis die Devi sanft nickte ihre Augen für einen kurzen Moment schloss um danach lächelnd den Ankömmling mit einem Namaste zu begrüssen.
«Was führt dich auf den Berg?» fragte die Weise, und wartete bis Anand bereit war ihr eine Antwort zu geben zu können. Denn Anandas Verstand war beim Sitzen zuvor so still geworden, dass er einen Moment brauchte um sprechen zu können. Er erzählte der Devi von seinem in Stille sitzen und was er damit so erleben würde, er fragte die Dakinī Devi ob er wohl alles recht mache oder ob es noch etwas weiteres gäbe was zu beachten wäre. Die Weise schaute den Mann eine Weile an und sagte dann: «Mein lieber Anand dein System ist nun reif für eine weitere Übung die du in Kombination mit der Stille ausführen kannst. Es ist das Sadhana mit dem Namen «Aham»,«Ich» oder einfach I «gesprochen Ai». Gib deinem Verstand nun die Aufgabe diesen I Gedanken ununterbrochen zu wiederholen und das solange, bis es sich verselbstständigt. Es wird so weit gehen dass wenn du in der Nacht einmal aufwachen solltest sehen kannst das der Mind dieses Wort auch dann wiederholt, wenn du ihm gar nicht die Aufgabe gegeben hast. Das ist eine sehr gute Technik um den Verstand zu schulen, damit er aufhört die alten, ausgelaufenen Phantastereien weiter zu erzählen. Mit dem I Gedanken bekommt er ein neues Werkzeug und du wirst sehen er wird es mögen. Der Verstand kann nun einfach mal nicht aufhören zu denken, das ist halt einfach so aber was er denkt das kann mit Sadhanas gesteuert werden. Es soll so sein das du der Meister von deinem Verstand bist und nicht der Sklave von Ihm. Und es hat natürlich auch das Potenzial des Stillstandes von Gedanken darin. Nimm das mal mit und komm wieder wenn du ganz viele Erfahrungen mit dem I Gedanken gemacht hast dann sehen wir weiten». So sprach die Devi und verabschiedete sich wieder mit einem Namaste in dem sie wieder ihre Hände vor ihrer Brust zusammenlegte und ging danach ins Haus. Ananda machte sich gestärkt durch die transformierte Energie und voller Freude mit der neuen Aufgabe im Gepäck auf den nach Hause weg. Er fing beim Gehen natürlich gleich an den I Gedanken zu wiederholen. Mal sang er ihn laut, mal sprach er ihn leise in sich, dann wieder laut, so wie es ihm gerade zu viel.


Solange der Mensch, sich seiner Selbst, nicht bewusst ist, wird sein Verstand immer das UR teilen wollen, ja er wird über sich selber und andere das UR-teilen und auch ver-UR-teilen.
So ist das eben, dem der nicht bewusst ist und sich selber nicht kompromisslos reflektiert, wird diesem Geschehen von Freud und leid immer ausgeliefert bleiben. Zuerst ist es leichter zu Urteilen und darauf folgt dann aber das verurteilen sich selber gegenüber.
Dazu eine Geschichte: Es wurde einmal eine Veranstaltung geplant, wo sich Menschen zusammenfinden würden, um die Tage miteinander zu verbringen. Gedacht war der Anlass um Stille zu sein, sich seiner selber zu widmen und sich seiner wahren Natur noch mehr bewusst zu werden, so es sein durfte. So geschah es dann aber, dass ein Tag vor Beginn der Veranstalter erkrankte und das Seminar kurzfristig absagen musste. Die Teilnehmer reagierten ganz verschieden. Ein Mensch sagte, als er die Nachricht bekam: „Es ist wie es ist. Irgendeinen Sinn wird es haben. Vielleicht will etwas Anderes in dieser nun freien Zeit entstehen, gute Besserung.“ Eine andere Person die Teilnehmer wollte sagte: „Ah gut, sehr gut, ich hatte eine schwere im Herzen, wenn ich an das Packen und Retreat dachte und es ist nun gerade leichter in mir, toll so kann ich mich, mir selber im Stillen Sein zu Hause widmen und meinem Körper das geben, was er an gewohntem essen und Bewegung braucht ohne mich anpassen zu müssen. Ich werde mich meiner Selbst ganz klar auch alleine widmen.“ Eine weitere Person die am Seminar teilnehmen wollte, war traurig und wusste zuerst gar nicht was sie mit sich anfangen sollte, denn das Seminar hätte ihr Abwechslung und erleben in der Gruppe und im Aussen gegeben und vielleicht auch im Inneren wer weiss? Endlich wieder einmal von zu Hause weg in eine andere Umgebung und nun das. Zu Hause bleiben oje das geht gar nicht. Aber nun wohin? Vielleicht kann ich da ja alleine hingehen, dachte die Person. Aber wie das Leben so spielt, das war wohl nicht möglich.
So hatte die eine der drei Person eine geschenkte Zeit um Dinge zu erledigen die sonst liegengeblieben wären und war mit der geschenkten Zeit ganz zufrieden.
Die zweite Person sass oft in stille und bemerkte dadurch, dass es eine enorme Qualität hatte einfach zu Sein ohne sich immer mit diesem ewigen Tun zu beschäftigen. Eine Erkenntnis die der Person tiefgreifendes Erleben und eine loslösende Erfahrung schenkte.
Die dritte Person machte sich zumal einmal Sorgen um die Seminarleitung und fragte nach wie es so ging. Da diese aber sich gerade in tiefen Transformationszuständen von Krankheit und Loslösung befand antwortete sie nicht gleich auf die Nachricht. Und später als der innere Impuls für eine Antwort kam, dann mit dem was gerade in ihr war. Und der Frage: „Wer macht sich da Sorgen?“ in der Annahme das die Teilnehmerin die reife des Verstehens darum hatte. steigerte sich wohl die schon über die vergangenen Tage angesammelte Wut und es gab Ver-Ur-teilung und Ur-teilung. Die Person behauptete zu wissen, dass die Seminarleitung nicht krank sei, sondern nur nicht am Retreat teilnehmen wollte und sie selber nun nicht einmal weg von zu Hause gehen konnte. Weil so kurzfristig nirgendwo mehr etwas frei gewesen sei. Und warf der Leitung auch andere Dinge ohne genaues zu wissen, an den Kopf. Ja so geschieht es dem Menschen, der sich in den Gedanken oder im Aussen verliert. Es geschieht Urteilen und danach Verurteilen oder umgekehrt und das solange, bis der Mensch erkennt, dass der Verstand immer das UR teilt oder es ver-UR-teilt. So ist das eben, denn Menschen die sich erforschen und sich dadurch der Wahrheit ihrer Selbst widmen, erkennen wo sie Kompromisse machen, erkennen ihre Ängste und Schwachstellen und sind auch bereit diese zu erlösen. Denn sie wissen genau, die Befreiung hat keine Kompromisse, keine wenn und aber‘s… die Befreiung ist klar, wahr und ohne Bindungen. Vollkommen und losgelöst von jeglicher Anhaftung, frei von kollektivem Denken oder was auch immer. So geschieht das Leben aus dem SEIN und JETZT und der Mensch versinkt immer mehr im UR. Hat Urvertrauen, folgt dem Urinstinkt und teil das UR nicht mehr sprich er urteilt nicht mehr, auch kein ver-UR-teilen geschieht mehr, denn er weiss; KEINER KANN ANDERS ALS ES DURCH IHN GESCHIEHT! und nur damit jeder immer wieder auf neue die Chance bekommt SEINE Schwachstellen zu erkennen und darin natürlich sich selber zu erkennen. So steht es auch in Delfi bei dem ORAKEL geschrieben: „Erkenne dich selbst“ oder Ramana Maharishi hat gesagt: „Ihre eigene Selbstverwirklichung ist die grösste Dienstleistung, die sie der Welt anbieten können.“ Und andere Weise sagten: „Erkenne dich selbst und du erkennst die Welt!“
Die Menschen werden solange UR-teilen und ver-UR-teilen bis sie erkennen; Jeder hat die Möglichkeit als Same in sich, jedoch wird dieser wohl nicht bei jedem sofort auf nährenden Boden gelegt. Aber auch da besteht immer die Möglichkeit dem Samen Nahrung zu geben, damit auch dieser gedeihen und wachsen kann. Und ist der Same dann zum Baum geworden, oder der Mensch an bewussten Erfahrungen in sich selbst gewachsen, so wird der Baum Frucht der Erkenntnis tragen und wenn die Frucht dann reif ist fällt sie vom Baum oder der Mensch wird sich seiner SELBST gewahr.
Fazit der Geschichte; UR-teile und ver-UR-teile, aber erkenne dich selber darin und erkennen, dass du mit jedem nicht im UR weilen dem Verstand die Erlaubnis gibst zu UR-teilen und ver-UR-teilen und dieser führt diese Aufgabe aus bis du ihm diese Erlaubnis entziehst. Und da gibt es etwas zu tun denn dich immer wieder aufs Neue ja täglich selber zu reflektieren und zu erforschen. Das lässt auch erkennen, dass es dem Menschen nichts nützt viele Bücher zu lesen und das gegebene Leben nicht zu erforschen und beim Erforschen sich selber zu erkennen. Oder von TUN im SEIN zu versinken.
So ist es wie es ist jeder hat die gleiche Chance also fange gerade jetzt damit an und erwarte nicht, SEI!


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Was bedeutet die Befreiung vom Ich oder die Verwirklichung des SELBST

Nach der Auflösung der Illusion des getrennten eigenständigen Ichs werden folgende Änderungen erlebt:
* Es gibt keine Angst oder Hoffnung mehr.
Das Leben geht seinen Weg. Unendliches Vertrauen ist da.
* Es gibt kein Bedauern einer Entscheidung in der Vergangenheit.
Es tritt Lernen aus Fehlern ein, doch treten keine Schuldgefühle auf,
da letztlich keine andere Wahl getroffen werden konnte.
* Es gibt kein Aufschauen zu einem "Idol" oder Herunterschauen auf einen Menschen.
Alle Menschen und Tiere werden als gleich unschuldig und "vom Leben gespielt" gesehen.
„ Es findet keine Verurteilung von Entscheidungen Anderer statt.
Keiner hat wirklich eine Wahl anders zu sein als er ist.
Es bleibt Mitgefühl.
* Kein Moment wird besser bewertet als ein anderer.
Es wird gesehen, dass dieser Moment nur so sein kann.
* Es gibt kein Warten mehr. Die Ungeduld beim Warten auf einen Termin wird vom Genießen des Moments ersetzt.
* Es gibt keine Beschwerden mehr.
Lediglich konstruktive Kritik ist möglich.
* Es treten häufig Phasen totaler Gedankenstille auf.
Dies wird nicht als Mangel erlebt.
* Es gibt keine Langeweile mehr.
Auch in bekannten Situationen werden die Momente geschätzt.
* Körperliche Schmerzen können angenommen werden.
Dies geschieht ohne Widerstand, der sonst Leiden produzierte.
* Menschen, Tiere, Pflanzen und Dinge können einfach aufgrund ihrer Existenz wertgeschätzt und schön empfunden werden.
* Situationen werden als kostbar erlebt.
Die Einzigartigkeit jedes Momentes ist stets bewusst.
* Zu allen Menschen und Tieren wird eine Nähe empfunden.
Ein verbindendes Band wie es früher nur innerhalb der Familie existierte.
* Es dürfen auch meine "Schattenseiten" da sein.
Mit Achtsamkeit werden Wege beschritten, auch diese "Schattenseiten" zu leben.
* Als wäre dieser Tag der letzte meines Lebens wird jeder Tag dankbar angenommen.
* im Leben ist Leichtigkeit und Humor eine häufige Stimmung.


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"Der einzige Mensch, der sich verändern kann, ist der, der im eigenen Spiegelbild erscheint!"
Nishkàma 


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Buch:  VOM TUN INS SEIN
Autographie einer westlichen Yogini 

Aus dem Text zusammengefasst:
Als 29 jährige Frau, im Jahre 1993 erlebte Nishkàma eine Öffnung, die sie danach in eine Orientierungslosigkeit fallen liess. Nichts war einmal wie es zuvor war. Erst im Laufe vieler Jahre auf der Suche, die ersten Jahre davon geprägt mit Angst und oft mit Unsicherheit, begriff sie langsam was mit ihr damals geschehen war. Die Suche nach der Wahrheit oder Erklärungen was mit ihr passiert war, liessen sie viele esoterische und metaphysische Stationen durchleben. Im Jahr 2009, begegnete sie zum ersten Mal einem Weisheitslehrer,  bei dem sie viele Antworten fand und bei ihm dann zwei Jahre später eine weitere Öffnung in das unpersönliche Sein erleben durfte. Danach wurde sie zu Sri Ramana Maharshi (1879-1950) nach Tiruvannamalai in Südindien geführt, den sie bald als ihren Meister erkannte. Doch die Suche nach dem Selbst oder der Gottesverwirklichung liess sie nicht zur Ruhe kommen und dabei wurde sie sich ihres Selbst, immer mehr bewusst.  Es ging aber noch viele weitere Jahre bis sie nach einer Kundalini-Erfahrung im Jahre 2019 vom TUN ins SEIN katapultiert wurde. Doch auch da ging es noch weiter, die alten Neigungen (Vasanas)  wurden erst während der fast zwei Jahre des Schreibens an diesem Buch, noch vollständig gelöst. Ein Buch mit Erklärungen, die vielleicht jemandem auf seinem eigenen Weg helfen können.     -     www.satsang-schweiz.ch
​​​​​​​Die Geschichte
Als mittlere von drei Kindern, erlebte das damalige  Mädchen, ihre Kindheit introvertiert und sehr scheu. Sie sprach nicht mit Erwachsenen und war froh, wenn sie für sich sein konnte. Als Freunde hatte sie ihre Plüschtiere und Pflanzen im Garten.  In der Jugend erforschte sie einiges wie: Rauchen, Alkohol und auch das andere Geschlecht fehlte nicht. Das Leben verlief ohne grosse Ereignisse bis sie dann als neunundzwanzigjährige Frau, während der Schwangerschaft ihres Sohnes beim Arbeiten in Ohnmacht viel. Danach war nichts mehr, wie es zuvor einmal gewesen war. In dieser Absenz löste sich die EGO Anhaftung, was auch als Erwachen in das unpersönliche Sein, beschrieben werden kann. Was der Frau damals natürlich nicht bewusst war. Erst im 2011 bei einer weiteren solchen Öffnung, ihr immer mehr bewusst wurde was mit ihr geschehen war. Das Leben nahm ab 29 Jahren einen Verlauf den die Frau viele Angstvolle und unsichere Stationen durchleben liess. Oft war sie nahe daran den Verstand zu verlieren, und das, weil sie sich einfach nicht mehr erkannte und sich auch immer wieder fragte, wer sie sei? Die Jahre führten sie in esoterische Kreise, sie lernte Massage Techniken, kam mit den Bach-Blüten in Kontakt und schliesslich eröffnete sich ihr ein Zugang zu der Göttlichkeit in Form von Gesprächen mit Bäumen, Bildern oder in dem Gebet. Auf der Suche, nach Antworten, führte sie das Leben immer mehr in Richtung Spiritualität und Selbsterforschung. Ihr mit der Zeit grosses esoterisches und spirituelles Wissen liess sie ebenfalls suchenden Menschen begegnen und denen, wenn diese das wünschten stand sie helfend und unterstützend zur Seite. 2009 war sie mit dem Leben gerade zum wiederholten Male überfordert und suchte einfach nur die Stille. So wurde sie zu einem Weisheitslehrer der  auch Stille anbot geführt, bei dem sie zwei Jahre später wieder ein eischneidendes Erlebnis  oder eine, damals bewusste Öffnung ins unpersönliche Sein erlebte. Nach diesem Ereignis bei dem Meister fing sie immer klarer an, zu verstehen was es hiess, ohne eine Ichanhaftung zu sein und da sie schon länger mit Menschen als Begleiterin unterwegs war drückte sich die Wahrheitserkennung immer mehr durch ihren Ausdruck aus. Die Menschen suchten ihren Rat und sie selber wurde bald nach Südindien geführt, wo sie ihren spirituellen Meister  Sri Ramana Maharshi (1879-1950) in Tiruvannamalai fand. In Indien erlebte sie viele aussergewöhnliche Zustände von Samadhi oder Versenkungen. Sie wusste oft nicht, wie es um sie geschah. Zu ihrem Glück hatte sich in ihr schon so viel Gottvertrauen entwickelt, dass sie immer nur wusste: entweder sterbe ich nun oder es bringt mich noch mehr ins Vertrauen, in das nicht mehr kontrollieren oder wissen müssen. Durch die vielen Versenkungen und das weitere Erforschen ihrer Selbst, erkannte sie sich immer klarer, was mit ihr all die Jahre zuvor geschehen war. Ihr Leben führte sie zu vielen interessanten Leute. Neben Weisen und Gurus begegnete sie auch Sadhguru Jaggi Vasudev, bei dem sie weitere Loslösungserfahrungen erleben durfte. Sie wurde mit Tantra und Mantra bekannt und führte täglich ihre Körperübungen eine Art Yoga und Atemübungen aus. Sie lernte Gesänge wie das Sahasranamam von Lalitha. Immer wieder fiel sie im Laufe der Zeit in Zustände der Unbeweglichkeit bei vollem Bewusstsein oder in tiefe Versenkungen (Samadhi). Was hier noch erwähnt werden möchte, Nishkàma  litt seit der ersten Öffnung im 1993 oft ja fast immer an unerklärlichen Körperschmerzen, die aber nach ärztlichen Abklärungen nie physischer Natur waren. Einige Male hatte sie auch Todeserlebnisse in denen sie nicht mehr atmen konnte, und doch hat sie es immer überlebt. Im 2019 kam es dann zu einer Art Höhepunkt in ihrem spirituellen Leben. Sie erfuhr mehrere Kundalini Erlebnisse bis dann im Mai die vollständige Erweckung der Kundalini im Körper stattfand. Seit diesem Erlebnis wurden die persönlichen Neigungen (Vasanas) nach kurzer Zeit verbrannt. Nun lebt die Yoginii zufrieden im SEIN, gibt Kurse, singt Mantras, macht weiterhin ihre täglichen Körperübungen und ist für Menschen da die ihre Nähe suchen weil sie gerade ein Problem haben oder selber die Wahrheit erkennen wollen. Wünsche oder persönliche Ziele hat sie keine mehr.

Die Autorin
Nishkàma wurde 1963, in Winterthur, der Schweiz geboren. Ihre Eltern gaben ihr den Namen Renate (die Bedeutung des Namens: die Wiedergeborene).
Sie ist heute eine vielerfahrene, gereifte und weise Frau, die mit beiden Beinen bewusst  im Leben steht und geht. Seit 2011 sie mit und für suchende Leute da, die sich selber erkennen wollen. Sie begleitet Menschen im Gespräch (Satsang = Zusammensein in Wahrheit), oder mit Körperarbeit wie Massagen oder Reiki. Nishkàma liebt die Stille, die  Meditation und leitet Kurse oder Workshops zum Thema Memento Mori „Denke daran, dass du stirbst!“
Wenn es die Zeit zulässt singt sie Mantras und musiziert.
Diese  Autobiographie schrieb  sie mit der  Idee, dass  Menschen  sich darin  selber erkennen können oder vielleicht in diesem Buch Antworten auf ihre Fragen finden. Und um diese Yoginii den daran interessierten Menschen näher zu bringen.
Am PDF der ganzen Geschichte von 124 A4 Seiten interessiert sende ich es gerne gegen eine Spende (sfr.30)  zu.

 
Om Namo Bagavat Vasudevaya
Om Nama Sivaya
Unendliche Freiheit und tiefer Frieden.
​​​​​​​"OM TAT SAT"